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Zum 10. Mal in Rhade: Kasper und seine Freunde waren da

Ehrenamtliches Engagement und Sponsoren machen es möglich
Verwundert werden sich einige Rhader am Mittwoch im Umkreis des Carola Martius-Hauses die Augen, besser die Ohren gerieben haben. Ein begeistertes Kinderpublikum war auf den Stühlen kaum noch zu halten. Oben auf der Bühne agierte nämlich „Kasperle“ und erzählte eine spannende Geschichte. Um den Räuber zu fangen und die Gerechtigkeit siegen zu lassen, war er nämlich auf die Unterstützung der Kleinen im Saal dringend angewiesen. Und diese gaben alles. Gestikulierend und laut rufend erkannten sie sofort den Unterschied zwischen dem Guten und der Schattenseite des Miteinanders. Ende gut, alles gut.
Stephan Tränkler, Chef des Original Hohnsteiner Puppentheaters, dem ältesten in Deutschland, bewies einmal mehr, dass Puppenspiel eine große Kunst ist. Wer es nämlich schafft, Kinder, die mit TV-Serien und Computerspielen aufwachsen, 45 Minuten mit Figuren zu fesseln, verdient das Prädikat Extraklasse.

Brigitte Hartwich zeigte sich rundherum zufrieden und dankbar, dass auch diese 10. Veranstaltung, für die sie organisatorisch verantwortlich zeichnete, erfolgreich war. Mit ihrem Angebot, klassisches Kasperletheater in Rhade, immer in der letzten Sommerferienwoche kostenlos (Kultur für alle) anzubieten, wurden jeweils zwischen 100 und 150 Kinder erreicht. „Kasperletheater ist ein großes, unvergessliches Mitmachtheater“, so ihre abschließende Bewertung. Abschließend auch deshalb, weil sie den „Staffelstab“ der Organisation nun in jüngere Hände übergeben wird. „Ich bin sehr froh, dass Nicole Triptrap und Mechthild Hartwich sich bereit erklärt haben, den traditionellen Ferienspaß in Rhade weiterführen zu wollen. Sie vergaß aber beim abschließenden Kaffeetrinken der Helfer nicht, sich besonders auch bei den Sponsoren zu bedanken. Dazu gehört die örtliche Volksbank, Achim Schrecklein und die St. Urbanus-Gemeinde, die das Carola Martius-Haus zur Verfügung stellt. Eine Überraschung bereitete die Rhader SPD, die seit 10 Jahren das Helferteam stellt. Hanne Neumann überreichte einen Blumenstrauß und dankte auch im Namen der vielen Rhader Kinder, die Kasper und Co. vor Ort persönlich kennengelernt haben. Der Dank war verbunden mit der Zusage an „die Neuen“, auch weiterhin unterstützend zur Verfügung zu stehen.
 


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