In Rhade soll eine neue Geh- und Radwegeverbindung zum Nahversorgungszentrum an der Erler Straße entstehen. Das Projekt verfolgt zwei Ziele: Der Weg zu den Geschäften soll sicherer werden – und gleichzeitig ein neuer Aufenthalts- und Bewegungsraum für den Ort entstehen.
Einige der Ideen für die Gestaltung gehen dabei auch auf Vorschläge aus dem Bürgerforum zur Dorferneuerung zurück.
Sicherere Verbindung zum Einkaufszentrum
Bislang erreichen viele Rhader das Einkaufszentrum mit Edeka und Aldi zu Fuß oder mit dem Fahrrad über die stark frequentierte Zufahrt an der Erler Straße. Vor allem für Kinder, Familien und ältere Menschen ist diese Situation nicht ideal.
Geplant ist deshalb eine neue Wegeverbindung hinter der Turnhalle. Sie soll an den bestehenden Geh- und Radweg zwischen der Erler Straße und dem Schlehenweg anschließen und direkt auf das Gelände des Nahversorgungszentrums führen. Damit würde eine vom Autoverkehr getrennte Verbindung entstehen.
Bewegungsangebote entlang des Weges
Der neue Weg soll jedoch nicht nur eine praktische Abkürzung sein. Entlang der Strecke sind auch Aufenthalts- und Bewegungsangebote vorgesehen. Das Projekt ist Teil der Dorferneuerung in Rhade und basiert auf dem Entwicklungskonzept für den Ort.
Mehrere Gestaltungsideen – etwa zusätzliche Bewegungsangebote und Treffpunkte – wurden im Rahmen des Bürgerforums angeregt und sind in die Planung eingeflossen.
Die Entwurfsplanung wurde von einem Dorstener Planungsbüro erstellt. Über das Vorhaben berät der Umwelt- und Planungsausschuss der Stadt in einer kommenden Sitzung im Rathaus.
Nähe zur Grundschule berücksichtigt
Direkt an der geplanten Trasse befindet sich der OGS-Bereich der Urbanus-Grundschule Rhade, der in einem Anbau der Turnhalle untergebracht ist. Deshalb wurde die Planung eng mit der Schulleitung abgestimmt.
Nicht mehr genutzte Sportanlagen wie eine alte Aschelaufbahn und eine Sprunggrube sollen zurückgebaut werden. Stattdessen ist entlang des Weges ein Bewegungsparcours mit Balancier- und Kletterelementen vorgesehen, der besonders Kindern Möglichkeiten zum Spielen und Trainieren von Koordination und Motorik bieten soll.
Darüber hinaus sind mehrere Sitzbereiche mit Tisch-Bank-Kombinationen geplant. Diese können sowohl von Spaziergängern als auch von Schulkindern genutzt werden – etwa als Treffpunkt oder für Unterricht im Freien. Für Schatten sollen passende Bepflanzungen oder bauliche Elemente sorgen. Auch eine Tischtennisplatte ist vorgesehen.


