Dreifacher Storchennachwuchs im Horst am Westerfeldweg: Josef Köllmann und Willy Windbrake, Storchenexperten des Heimatvereins, überbrachten jetzt die glückliche Nachricht.
Das Storchenpaar Agnes und Ludger ist jetzt schwer damit beschäftigt, die drei hungrigen Schnäbel zu füttern. Im dritten Jahr in Folge können sich die Eltern über Nachwuchs freuen.
Vögel sind munter
„Angesichts des schlechten Wetters und den niedrigen Temperaturen bin ich froh, dass die drei Kleinen doch so munter sind“, erzählt Josef Köllmann, der seit der Ankunft des ersten Storchs am 1. März dieses Jahres genau Buch über die Aktivitäten im Storchennest führt. Seiner Auflistung nach ist es auch zu entnehmen, dass der zweite Storch bereits eine Woche später eintraf und noch am selben Tag wurde Hochzeit gefeiert.
„Jedes Mal wenn sich die Storcheneltern nun auf dem Horst ablösen und Futter mitbringen, ist mit Hilfe meines Fernglases gut zu erkennen, dass sich drei Köpfe im Nest recken“, schildert Köllmann seine Beobachtungen. Sein Vereinskollege und zweiter Vorsitzender des Heimatvereins, Willy Windbrake, ist froh über den Storchennachwuchs und plant bereits dessen Beringung. „Nach jetzigem Stand der Dinge können wir in rund fünf bis sechs Wochen die Jungvögel beringen und taufen“, sagt Köllmann.



