Tor zum Münsterland, Brücke ins Ruhrgebiet

Hans-Peter Müller hat sich in Rhade vorgestellt

Die überraschende Landtagswahl am 13. Mai bringt alle Parteien auf Trapp. Die Rhader SPD, die ursprünglich vorgesehen hatte, sich mit der Europapolitik zu beschäftigen, reagierte prompt und lud  den SPD-Kandidaten des hiesigen Wahlkreises 72, Hans-Peter Müller ein, sich auf der April-Mitgliederversammlung vorzustellen.

Hans-Peter Müller ist kein Unbekannter. Bereits bei der letzten Wahl, bei der er nur mit 260 Stimmen äußerst knapp direkt unterlag, war der Dattelner häufig in Rhade zu Gast.

„Die Karten werden neu gemischt. Ich denke, dass ich mit Eurer Hilfe es diesmal schaffen werde“, so Hape Müller zuversichtlich.

Als Grund nannte er die erfolgreiche Politik der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, seine Bürgernähe und sein kommunalpolitisches Engagement. „Damit kann ich auch für Dorsten einiges bewegen“, so seine Einschätzung.

Die anschließende Diskussion drehte sich überwiegend um die Finanzsituation Dorstens und die Möglichkeiten aus der Misere herauszukommen.

Hans-Peter Müller sagte zu, mit allen Beteiligten (Kreis, Stadt, Land, Bund) in Kontakt zu treten, um individuell für Dorsten eine Lösung zu finden.

Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender der Rhader SPD, stellte anschließend die Rhader Wahlkampagne vor, die mit den eigenen kreativ gestalteten Plakaten ein erstes Ausrufezeichen setzte.