Nach Storch Werner im Hervester Bruch ist jetzt auch der Rhader Storch Ludger aus dem sonnigen Süden zurückgekehrt. Am Freitagmorgen wurde er das erste Mal an seinem Nest gesehen. Weibchen Agnes fehlt aber noch.
Der Storchenbeauftragte des Heimatvereins Rhade hält seit dem Eintreffen von Werner in Hervest täglich nach Ludger Ausschau. Bereits vor einigen Tagen hatte uns eine Leserin darüber informiert, dass sie auf der Schützenfestwiese in Rhade einen Storch gesehen habe.
Dort haben die Störche in den Vorjahren häufig nach Futter gesucht. Auf Grund dieses Hinweises intensivierte Josef Köllmann seine Besuche in den Rhader Wiesen. „Ich habe Ludger da aber noch nicht gesehen.“ Als dann der Besitzer eines benachbarten Bauernhofes ihn darüber informierte, dass er einen Storch entdeckt habe, machte sich Köllmann am Freitag Morgen erneut auf den Weg.
Familie gegründet
„Der Storch hat keinen Ring und zeigt das gleiche Verhalten wie Ludger“, ist sich der Rhader sicher, dass es sich um den Storch der Vorjahre handelt. Nun warten die Rhader nur noch auf Agnes. „Die ist im letzten Jahr zwei Wochen nach Ludger gekommen“, erinnert sich Köllmann.
Nachdem vor mehreren Jahren in der Nähe des Westerfeldweges ein zehn Meter hoher Mast aufgestellt worden war, hatte sich 2011 dort ein Storchenpaar angesiedelt. Ludger und Agnes wurden die beiden genannt – und sie gründeten sofort eine Familie.
Nisthilfe
Im Vorjahr stellten die Heimatfreunde eine zweite Nisthilfe in den Rhader Wiesen auf, wenige hundert Meter vom ersten Mast entfernt im Bereich der Straße „Zum Vorwerk“. Heimatvereins-Vorsitzender Christoph Höller: „Wir müssen abwarten, ob sich auch hier in den nächsten Jahren ein Storchenpaar ansiedeln wird.“



