Am Tag der Deutschen Einheit stellt sich Dorsten gegen die AfD. Das Bündnis „Wir in Dorsten gegen rechts“ ruft für Samstag, 3. Oktober 2026, zu einer
Kundgebung auf. Sie beginnt um 17.30 Uhr auf dem Marktplatz. Das Motto: „Dorsten zeigt Haltung – AfD stoppen“.
Eingeladen sind alle, die Toleranz, Respekt, Vielfalt und unsere Demokratie verteidigen wollen, Jung und Alt.
Der Anlass ist ernst. Am 6. September 2026 hat Sachsen-Anhalt gewählt. Die AfD kam auf 43,8 Prozent und hat ihr Ergebnis von 2021 mehr als verdoppelt. Zur absoluten Mehrheit fehlten ihr nur drei Sitze. Auch in Mecklenburg-Vorpommern hat die AFD zahlreiche Stimmen dazu gewonnen. Das geht auch Dorsten an. 2027 wählt Nordrhein-Westfalen einen neuen Landtag.
Das Bündnis will nicht zuschauen. Es will deutlicher als bisher Haltung zeigen: gegen Rassismus, gegen Ausgrenzung, gegen Rechtsextremismus und gegen die AfD. Dabei benennt es auch Ursachen. Viele Menschen erleben soziale Ungerechtigkeit. Viele sind von den demokratischen Parteien enttäuscht. Die AfD nutzt das aus. Das Bündnis verlangt deshalb zweierlei: Ungerechtigkeit beim Namen nennen. Und keine Forderungen der AfD übernehmen. Mehrere Redebeiträge greifen das auf. Sie fragen, wie soziale Ungerechtigkeit und wachsende Demokratiefeindlichkeit zusammenhängen. Und welche Errungenschaften der Demokratie auf dem Spiel stehen.
Die demokratischen Parteien sind eingeladen worden, sich zu positionieren.
„Demokratie ist kein Selbstläufer. Sie lebt davon, dass Menschen aufstehen: laut, friedlich, gemeinsam. Und sie verteidigen. Am 3. Oktober stehen wir gemeinsam auf dem Marktplatz. Kommen Sie dazu.“
Ralph Gorski, Sprecher des Bündnisses „Wir in Dorsten gegen rechts“
Auf einen Blick
Samstag, 3. Oktober 2026
17.30 Uhr
Marktplatz Dorsten
Kundgebung „Dorsten zeigt Haltung – AfD stoppen“
Über das Bündnis
„Wir in Dorsten gegen rechts – Für Toleranz, Respekt und Vielfalt“ ist ein Bündnis von Bürgerinnen und Bürgern. Es setzt sich für eine tolerante, offene und solidarische Stadtgesellschaft ein. Es tritt gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Ausgrenzung ein.


